Bundestagswahl 2017 - Direktkandidat Uwe Schulz

Giessener Anzeiger, 15.1.2017

KREIS GIESSEN (ee). Ihren Kreisvorsitzenden Uwe Schulz schickt die AfD ins Rennen für das Bundestagsdirektmandat im Wahlkreis 173 Gießen/Vogelsberg. Der Pohlheimer ist 55 Jahre alt und Leitender Angestellter. Mit ihm stellt die Alternative für Deutschland (AfD) erstmals im heimischen Wahlkreis einen Direktkandidaten zur Wahl für die im Herbst stattfindende Bundestagswahl 2017.

Einstimmig wurde Schulz von den zahlreich erschienenen Mitgliedern in der Gallushalle in Grünberg bei dieser gemeinsamen Mitgliederversammlung der AfD Gießen und Vogelsberg nominiert.

Zuvor war Schulz in seiner Bewerbungsrede auch gleich mit dem politischen Gegner scharf ins Gericht gegangen und kritisierte vor allem die CDU. Dabei wies er besonders auf die Rollen hin, die führende Gießener CDU-Politiker "in der Merkelschen Umgestaltung Deutschlands" spielten.

So sei der Gießener CDU-Spitzenkandidat Prof. Dr. Helge Braun als Staatsminister im Kanzleramt und Flüchtlingsbeauftragter der Kanzlerin mitverantwortlich für "Vertuschung und Leugnung" der immer größer werdenden Probleme der illegalen Einwanderung, während der stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende und hessische Ministerpräsident Volker Bouffier, stets "das Fähnlein in den Wind haltend", mit dem Testen einer schwarz-grünen Koalition seiner Parteichefin für eine Übernahme dieses Modells für Deutschland den Boden bereite.

Schulz sieht klare Chancen, dass der Wähler im Wahlkreis 173 den mittelhessischen Vertretern der Regierungspartei CDU eine klare Abfuhr erteilen werde.

Er ist der fünfte Bewerber für das Direktmandat, nachdem bereits Ende des vergangenen Jahres die CDU erneut Prof. Dr. Helge Braun, die SPD erstmals Matthias Körner, die Grünen erstmals Eva Goldbach und die FDP Dr. Hermann Otto Solms nominiert hatten. Allerdings hat Schulz - im Gegensatz zu seinen Mitbewerbern und mit Ausnahme von Eva Goldbach (Landesliste Platz 7) - auch bereits seinen Listenplatz sicher, denn die AfD hatte bereits im November ihre Landesliste verabschiedet und dabei Schulz auf den aussichtsreichen Platz 6 nominiert.
KREIS GIESSEN (ee). Ihren Kreisvorsitzenden Uwe Schulz schickt die AfD ins Rennen für das Bundestagsdirektmandat im Wahlkreis 173 Gießen/Vogelsberg. Der Pohlheimer ist 55 Jahre alt und Leitender Angestellter. Mit ihm stellt die Alternative für Deutschland (AfD) erstmals im heimischen Wahlkreis einen Direktkandidaten zur Wahl für die im Herbst stattfindende Bundestagswahl 2017.

Einstimmig wurde Schulz von den zahlreich erschienenen Mitgliedern in der Gallushalle in Grünberg bei dieser gemeinsamen Mitgliederversammlung der AfD Gießen und Vogelsberg nominiert.

Zuvor war Schulz in seiner Bewerbungsrede auch gleich mit dem politischen Gegner scharf ins Gericht gegangen und kritisierte vor allem die CDU. Dabei wies er besonders auf die Rollen hin, die führende Gießener CDU-Politiker "in der Merkelschen Umgestaltung Deutschlands" spielten.

So sei der Gießener CDU-Spitzenkandidat Prof. Dr. Helge Braun als Staatsminister im Kanzleramt und Flüchtlingsbeauftragter der Kanzlerin mitverantwortlich für "Vertuschung und Leugnung" der immer größer werdenden Probleme der illegalen Einwanderung, während der stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende und hessische Ministerpräsident Volker Bouffier, stets "das Fähnlein in den Wind haltend", mit dem Testen einer schwarz-grünen Koalition seiner Parteichefin für eine Übernahme dieses Modells für Deutschland den Boden bereite.

Schulz sieht klare Chancen, dass der Wähler im Wahlkreis 173 den mittelhessischen Vertretern der Regierungspartei CDU eine klare Abfuhr erteilen werde.

Er ist der fünfte Bewerber für das Direktmandat, nachdem bereits Ende des vergangenen Jahres die CDU erneut Prof. Dr. Helge Braun, die SPD erstmals Matthias Körner, die Grünen erstmals Eva Goldbach und die FDP Dr. Hermann Otto Solms nominiert hatten. Allerdings hat Schulz - im Gegensatz zu seinen Mitbewerbern und mit Ausnahme von Eva Goldbach (Landesliste Platz 7) - auch bereits seinen Listenplatz sicher, denn die AfD hatte bereits im November ihre Landesliste verabschiedet und dabei Schulz auf den aussichtsreichen Platz 6 nominiert.